News

Wir sind bestrebt, Ihnen auf dieser Seite stets die neusten Informationen zu liefern. Natürlich können wir nicht alles wissen. Wenn wir etwas vernehmen oder uns etwas zugetragen wird, sollen Sie es hier erfahren.



17. Januar 2012

Heute ist die letzte CD von "Alpcologne" aus unserem Lager verkauft worden. Wir machen keine Nachbestellung! Sie haben vielleicht bereits festgestellt, dass unser Angebot an CDs immer kleiner wird. Dies hängt damit zusammen, dass der Markt für CDs fast gänzlich eingebrochen ist. Wenn wird also von einer bestimmen CD 10 Stück bestellen würden, blieben wir so lange auf diesen CDs sitzen, dass wir am Ende drauflegen müssten. Wir werden künftig nur noch CDs aus der eigenen Produktion oder Neuheiten (in beschränkter Anzahl... "s hät so lang as hät") anbieten.


1. Januar 2012

Ich bedanke mich auf diesem Weg für all die guten Wünsche zu den Festtagen und zum neuen Jahr. Es waren so viele! Ich bitte um Verständnis, dass ich sie nicht alle persönlich erwidern konnte und kann.
Die "Tradition" der Festtags- und Neujahrswünsche wurde in unserer Familie nie gepflegt. Zudem ist das Jahresende - auch wenn unsere Kinder bereits ausgeflogen sind - jeweils vollgestopft mit Terminen und Verpflichtungen, so dass das Schreiben und Versenden von Kartenwünschen nur noch schwer Platz finden würde.


Künftig werden wir hier unter "News" fortlaufen berichten. Vorher stellten wir den abgelaufenen Monat jeweils am Anfang des neuen Monats ins Netz. Neu versuchen wir den jeweils laufenden Monat nach und nach zu füllen. Es ist jedoch unmöglich alle Neuigkeiten zu erfahren. Wir sind deshalb auf Ihre Hilfe angewiesen. Wenn Sie Neuigkeiten von allgemeinem Interesse haben; ein neuer Tonträger, ein neues Notenheft, ein Buch, schöne Bilder mit Alphorn usf., dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir freuen uns auf Ihre Meldungen!



30. Dezember 2011

Gegen Ende des Jahres 2011 habe ich die Liste meiner Alphorn-Melodiensammlung auf den neusten Stand gebracht. Es ist schon sehr erstaunlich, wie vielfältig das Repertoire in den vergangenen 30 Jahren geworden ist. Lagen im Jahr 1980 - neben dem "Gassmann-Büchlein" (1938) - nur gerade 4 kleine Hefte mit Alphornmelodien vor. "Das mehrstimmige Alphornblasen" von Johann Aregger und 3 Hefte von Franz Fähndrich, dessen Stücke heute nur noch sehr selten aufgeführt werden. Dazu die "Alphornbläserschule" des EJV (1976), welche eigentlich auch mehr eine Melodiensammlung und Informationsschrift als eine eigentliche Schule war. Heute - nur 30 Jahre später - liegen in meiner Sammlung 152 Hefte, Büchlein! Inkl. der "Fliegenden Blätter" sind dies 3'547 unterschiedliche Titel (einzelne Titel z.T. für unterschiedliche Besetzungen). Die Stücke wurden von 344 verschiedenen Autorn/Autorinnen komponiert. Dabei ist zu bedenken, dass meine Sammlung sicherlich unvollständig ist. Ich vermute, dass den heutigen Bläserinnen und Bläsern rund 5'000 Melodien zur Auswahl stehen.


Wie auf der Startseite erwähnt, reichte es für die Herausgabe der Alphornweisen, Band 9, 10 und 11 noch auf das letzt mögliche Datum in diesem Jahr. Wir konnten die Hefte am 23. Dezember in der Druckerei abholen!

Wie im vergangenen März (siehe unten) angekündigt, müssen wir die Preise anpassen. Die Papier und Druckkosten sind in den vergangenen 20 Jahren stets etwas angestiegen. Da wir von unserem Hobby-Selbstverlag nicht leben müssen (und könnten), haben wir bisher auf eine Preiserhöhung verzichtet. Nun kommen wir jedoch nicht mehr darum herum.

Die Bände umfassen - wie die meisten bisherigen Bände - 28 Seiten. Dass jeweils "nur" 10 Stücke Platz hatten liegt daran, dass Sie nun auch bei den meisten mehrstimmigen Melodien eine Soloversion vorfinden werden. Auf diese Weise hoffen wir den vielen Anfragen nach Soloversionen gerecht werden zu können.

Die nächsten zwei Bände (Nr. 12 und 13) liegen auch zum Druck bereit. Wir hoffen, dass diese Hefte bis Ende Januar 2012 vorliegen werden, so dass allen die Zeit noch ausreichen wird, für die nächsten Wettspiele eine neue Melodie vorbereiten zu können.


Ruedi Bauriedl hat mir mitgeteilt, dass nun ein Notenheft mit Melodien (1 Solo und 7 Trios) von Beat Bischof erhältlich sei. Das Heft könne bei MusikRuh in Thayngen bezogen werde.


Nachdem wir vor rund 2 Jahren unsere Webseite erneuert haben, schien es uns an der Zeit der Seite ein "neues Gesicht" zu geben. Die Webseite muss für mich mehrere Kriterien erfüllen: Sie muss bei klaren Strukturen schnell und schön sein. Nachdem ich das geeignete Produkt gefunden hatte, hiess es stundenlang "basteln", bis die rund 350 Seiten im neuen "Gewand" erscheinen konnten. Trotz der - wie uns scheint - klaren Strukturen, finden Leute, die sich nicht täglich oder erst seit kurzem im Internet tummeln, das Gewünschte oft nicht auf anhieb. Ich habe deshalb eine kurze Erläuterung geschrieben (siehe ganz oben auf der Seite den Punkt "Hilfe für Einsteiger").
Die Suchfunktion - ganz oben rechts auf der Seite - dient vor allem für die Suche nach ganz bestimmten Titeln. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass viele Titel in Mundart (nicht jede Schweizer Mundart ist gleich!) geschrieben sind: "Am Bärgsee" findet man auch dann, wenn man nur "Bärgsee" eingibt. Die Suche endet aber Ergebnislos, wenn man "Am Bergsee" oder "Bergsee" eingibt. Am besten versuchen Sie es mit nur einem Wort: Statt "s'Guldetal im Ring" suchen Sie nach "Ring" oder schlicht "Gulde". Das Stück "Us-em Bärnbiet" finden Sie nicht, wenn Sie einfach, "Bernbiet", "s'Bernbiet", "s'Bärnbiet" oder "s Bärnbiet" eingeben jedoch mit dem Suchbegriff "Bärnbiet".
Wir hoffen Ihnen mit unserem neuen "Design" eine gut lesbare, schöne Webseite bieten zu können.



Seit Jahren sind wir Alphornbläser immer am Ende eines Jahres verpflichtet die aufgeführten Werke auf einer Liste dem jeweils zuständigen Alphorn-Obmann zukommen zu lassen. Das entsprechende Formular muss von Hand ausgefüllt werden... Ich ärgere mich alljährlich über die zu schmalen Spalten in diesem Formular! Ein etwas längerer Werktitel hat gar nicht platz. So entschloss ich mich ein - am PC ausfüllbares - PDF-Formular zu erstellen. Da ich denke, dass es auch anderen Bläserinnen und Bläsern dienlich sein kann, finden Sie es nun unter "Verband" > "EJV" auf dieser Webseite. Hier kommen Sie direkt zum Formular!


Bitte denken Sie daran. Falls Sie jemandem etwas "alphorniges" aus unserem Angebot zu Weihnachten schenken möchten, sollten Sie frühzeitig bestellen. Je näher Weihnachten vor der Tür steht, braucht die Post evtl. länger für die Zustellung. Da wir die Auslieferungen neben unserem täglichen Broterwerb machen, brauchen auch wir genügend Zeit. Also: Weihnachtsgeschenke nicht im allerletzten Moment bestellen!


Bald ist es soweit! Bei der genauen Durchsicht des gesamten Werkes kamen einige ältere aber auch neue Kompositionen zum Vorschein, welche bisher noch nicht veröffentlicht wurden. Zudem sind die anfangs der 1980er Jahre erschienen Sammelbände mit Alphornmelodien verschiedener Komponisten seit Jahren vergriffen. Die immer wiederkehrende Nachfrage nach den Stücken von H.-J. Sommer aus diesen Sammlungen hat mich dazu veranlasst auch sie wieder neu herauszugeben. So ist Notenmaterial zusammengekommen, das für weitere fünf Bände der Serie "Alphornweisen" ausreicht. Im Moment sind die Vorlagen für die Bände "Alphornweisen" 9, 10 und 11 in der Druckerei und werden voraussichtlich noch in diesem Jahr erhältlich sein. Solbad sie vorliegen, werden wir Sie auf der ersten Seite unserer Webseite darauf hinweisen.



Da nun die Festberichte für das Eidg. Jodlerfest in Interlaken erschienen sind, konnten wir die Statistiken über die aufgeführten Komponisten und Werke ergänzen.
Sie finden die gesamte Liste 1981 – 2011 unter "Aufsätze".


Sommer Hans-Jürg 65   Baumann Peter 10
Studer Hermann 44   Kurth Fritz 8
Schmid Lukas 28   Körnli Robert 8
Kolly Gilbert 22   Wichser Bernhrad 8
Fenner Eugen 15   Wicky Anton 8
Oesch Robert 15   Gehriger Hans 7

Heute Morgen (17. Oktober 2011) hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass Paul Roth, ehemaliger Alphorn-Obmann des NOSJV, nach längerem Kampf gegen seine Krankheit durch den Tod erlöst worden ist. Wir entbieten den Hinterbliebenen unser tiefstes Beileid.
Ich erinnere mich gerne an die vielen schönen Momente mit Paul, an die Fiescher-Alphornwochen, wo wir bis weit nach Mitternacht diskutiert und philosophiert haben. Aber auch an die stets angenehme Zusammenarbeit in der Eidgenössischen Kommission für das Alphornblasen und am Jurytisch. Paul war durch seine stattliche Erscheinung und seine ruhige Art wie eine Vaterfigur für viele Bläserinnen und Bläser. Viel zu früh musste er uns nun für immer verlassen.


Es sind uns keine wesentlichen Neuheiten zu Ohren gekommen. Aber sicher passieret dauernd etwas. Diese für die Betroffenen wichtigen Ereignisse, z.B. innerhalb einer lokalen Gruppe, sind aber wohl für die Allgemeinheit eher unwichtig. Betrachten wir es so: "Keine Nachrichten sind gute Nachrichten".

Dank des fast sommerlichen Wetters konnten wir bisher immer noch draussen üben. Allerdings wird es Abends wieder früher dunkel, so dass man die Noten oft nur noch mit Hilfe einer Stirnlampe entziffern kann. Über kurz oder lang müssen wir unsere Übungen also wieder "indoor" durchführen. Das bedeutet zwar für Alphornbläser/innen, die ein eigentliches "Freiluftinstrument" spielen eine Einschränkung. Will man jedoch seinen Formstand bewahren oder noch besser ausbauen, damit man im kommenden Frühjahr wieder in der Natur spielen kann ohne sich zu blamieren, ist das Üben während der kalten Jahreszeit unabdingbar.



Ab sofort sind die jeweiligen Seiten der Jodlerfeste 2012 verlinkt. D.h. Sie finden direkten Zugang ab unserer Seite zu den jeweiligen Webseiten.


Arkady Shilkloper hat mir einen Link zugesendet... es erstaunt mich immer wieder von Neuem, wie dieser "Kerl" das Alphorn blasen kann! Habe ich Sie neugierig gemacht? Dann klicken Sie hier Arkady Shilkloper


Zur Zeit arbeite ich an einem grossen Projekt, über welches ich noch nichts genaueres sagen möchte. Da dieses Projekt sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, muss ich die geplanten Notenhefte noch zurückstellen. Ich bitte um Verständnis, dass ich nicht ständig neue Notenhefte veröffentlichen kann. Alles rund um das Alphorn ist für mich Hobby. Für den täglichen Unterhalt bin ich gezwungen meinem Broterwerb ausserhalb des Hauses nachzugehen. Da bleibt oft nur wenig Zeit für das Hobby...



Ausser dass am 1. August, dem schweizerischen Nationalfeiertag, die alphornblasende Gilde gefragt ist, scheint es in der Szene nach dem Eidg. Jodlerfest wieder ruhiger geworden zu sein. Mir sind jedenfalls keine nennenswerten Neuigkeiten zu Ohren gekommen. Das mag aber auch daran liegen, dass ich - seit meinen Rücktritten aus allen Ämtern (im Jahr 2000) - nicht mehr an vorderster Stelle mitwirke.

Neu eingetroffen sind die Resultate des Wettbewerbes in Nendaz 2011.

Nachdem es im "Forum" auf dieser Webseite über Monate einen Stillstand gab, haben sich in den vergangenen Tagen wieder einmal einige User(innen) zu Wort gemeldet... was uns natürlich freut. Denn wir bieten mit diesem "Service" ja eine Plattform, für die Besucher.

Da die Alphorn-Sammelbände "Alphorn, Cor des Alpes, Corno Alpino, tiba" seit Jahren vergriffen sind, habe ich vor, die damals darin veröffentlichten Stücke aus meiner Feder zusammen mit einigen neuen Melodien, in einem neuen Band der "Alphornweisen" (Band 9), wieder zugänglich zu machen. Da ich dies aber neben meinem täglichen Broterwerb machen muss, kann es Herbst, wenn nicht sogar Winter werden, bis es soweit sein wird.

Übrigens: Wir freuen uns sehr, dass wir seit einem Jahr durchschnittlich rund 7'000 Besucher auf unserer Webseite begrüssen dürfen. Wir bemühen uns sehr, diese Seite(n) stets aktuell zu halten. Falls Sie einen Beitrag leisten möchten, z.B. in Form eines Aufsatzes zum Thema Alphorn oder Büchel, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wenn der Beitrag uns gefällt, integrieren wir ihn gerne in unsere Webseite. So wie wir dies auch mit den Aufsätzen von Monika Bucher und Thomas Juchli getan haben.
Haben Sie eine CD herausgegeben oder ein neues Notenheft anzubieten? Geben Sie ein Konzert, organisieren Sie ein Treffen oder bieten Sie einen Kurs an? Auch dies werden wir hier - unter "News" oder in der "Agenda" - gerne mitteilen. Bei Kurs- oder Konzertterminen bitten wir Sie, uns dies mindestens einen Monat vorher mitzuteilen. Leider treffen solche Meldungen oft erst zwei Tage vor dem Termin ein. Das ist für einen Eintrag in unsere "Agenda" zu spät.



Nun zählt auch das Eidgenössische Jodlerfest in Interlaken bereits zur Vergangenheit und die Qualifikation für das nächste Eidgenössische Fest beginnt von vorne.
Ich persönlich bedaure sehr, dass die Einzelvorträge seit einigen Jahren dramatisch abnehmen. Wie wäre es, sich ganz gezielt für einen Einzelvortrag am nächsten Unterverbandsfest vorzubereiten? Es muss ja nicht gleich eine erste Klasse erreicht werden. Schon das sich allein Hinstellen verlangt Mut! Man kann sich nicht in der Gruppe verstecken! Die Vorbereitung auf so einen Einzelauftritt ist jedoch für jedermann (jederfrau) die beste Methode um vorwärts zu kommen.
Auch ich hatte jedesmal mit dem Lampenfieber, dem Festfieber zu kämpfen. Aber gerade deshalb, bin ich meist auch als Einzelbläser angetreten. 35 Mal als Einzelbläser und eben so viele Male in einer Kleinformation (Duo, Trio), selbst dann, wenn ich als Juror im Einsatz stand.
Dass ich - seit dem Eidg. Fest in Luzern - nicht mehr an den Wettspielen teilnehme, hat verschiedene Gründe. Diese zu erläutern würde die "Juli-News" unnötig verlängern.



Die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig, hat mich um ein Exemplar meiner "Auswertung und Interpretation historischer Quellen zur Alphornmelodik" gebeten. Ich habe diesem Wunsch gerne entsprochen. Dass ich nun dafür eine Dankeskarte erhalten habe, freut mich sehr.



Das - meinerseits - vorläufige Ende der unendlichen Geschichte.

Am 30. Mai durfte ich - nach fast 8 Jahren - meine Bedenken, wie ich sie in den Anträgen "Zeichen der Zeit" 2003, "Grundsätzliches zum Wettspiel der Alphornbläser" 2007 und im offenen Brief zu meiner "Auswertung und Interpretation historischer Quellen zur Alphornmelodik" formuliert habe, einem ausgewählten Gremium des EJV vortragen. Anwesend waren die Präsidentin, einige weitere Mitglieder des ZV, die Präsidenten der Fachkommissionen, einige Mitglieder der FKA (Fachkommission Alphornblasen) sowie zwei weitere Mitglieder, welche vom Präsidenten der FKA zur Mitwirkung in einer evtl. notwendigen Subkommission angefragt wurden. Vor Ort waren also rund 20 leitende Mitglieder des EJV.

Nach meinem Vortrag und der Vorstellung meiner Arbeit ("Eine Auswertung...") begann, unter der Leitung der Zentralpräsidentin die Diskussion. Dass dabei nicht alle Anwesenden meine Bedenken teilen ist ganz normal. Zu meinem Erstaunen war jedoch (nach meiner Einschätzung) die Mehrheit - die sich überhaupt an der Diskussion beteiligten - der Ansicht, dass man die Gegebenheiten analysieren und wenn nötig Lösungsvorschläge erarbeiten solle.

Ob es daran lag, dass Einige nicht verstanden worum es mir geht oder ob sie quasi aus Prinzip dagegen sprachen, kann ich nicht beurteilen. Sie waren der Meinung: "Wenn Du ein Problem hast, wieso soll dann der ganze EJV Dein Problem lösen? Die Sache läuft doch bestens, das zeigt der Erfolg den wir haben. Man solle doch die Entwicklung nicht aufhalten. Die eingeführten Neuerungen entsprächen durchaus der Tradition. Sollen sich doch vorerst einmal die Alphornbläser damit auseinandersetzen" ... und ähnlich Bemerkungen.

Dass derartige Stimmen ausgerechnet aus derjenigen Region stammen, welche glaubt, dass das Brauchtum vor allem aus ihren Gauen stamme, mag auf der einen Seite erstaunen. Auf der anderen Seite bestätigen sie meine Jahrzehntelangen Erfahrungen.

Der Präsidentin des EJV darf ich "ein Kränzchen winden"! Sie hat die Diskussion gut geleitet und auf einen Entschluss gedrängt. Leider gab es auch hier geschickte Verzögerungstaktiker aus den bekannten Regionen. Da man wichtigere Dinge zu erledigen habe, soll das "Geschäft" nun irgendwann zwischen 2014 - 2018 angegangen werden.

Für mich persönlich ist damit die "Unendliche Geschichte" abgeschlossen. Ich habe mein Möglichstes getan... der Ball liegt nun bei den Verantwortlichen des EJV.

Inzwischen haben die Zeichen der Zeit den EJV schon überholt!
Am Eidg. Jodlerfest 2011 spricht man von neuen Rekordteilnahmen. Es seien zuvor noch nie so viele Alphorngruppen (47) angemeldet worden. Wobei verschwiegen wird, dass Gruppen erst seit dem Jahre 1999 zugelassen sind. Ebenfalls verschwiegen wird, das die Gesamtzahl der Alphornvorträge seit 1993 (Sarnen) mit 506 Vorträgen kontinuierlich abnimmt. In Interlaken werden es noch 367 sein!
Dass am Unterhaltungsabend Eliana Burik das Alphorn bläst und zum Empfang der Ehrengäste Walter Sigrist auf einem 14 Meter langen "Alphorn" die Nationalhymne zum Besten geben wird entspricht wohl bei den Verantwortlichen den Statuten, die da sagen, dass der Zweck und das Ziel des EJV "die Erhaltung, Pflege und Förderung Schweizerischen Brauchtums wie (u.a.) das Alphornblasen" sind.

Ich bin der letzte, der sich gegen die Verwendung des Alphorn in der modernen Musik oder gegen instrumentale Experimente stellt. Ich habe auch gar nichts gegen Eliana Burki, Walter Sigrist und andere "moderne" Alphornspieler/innen. Es geht hier nur um die Frage, ob es wirklich die statutarische Aufgabe des EJV ist, dies zu fördern!



Aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums der Alphorngruppe Albisblick hat die Jubilarin ein CD aufgenommen, welche an einem Alphornfest vom 7. und 8. Mai im Naturpark Sihlwald getauft wurde. Anwesend war auch der Produzent und Tonmeister Alex Eugster, der sich in den vergangenen Jahren einen Namen als Spezialist für Alphornaufnahmen geschaffen hat. So ist es denn nicht verwunderlich, dass diese CD - im Gegensatz zu vielen anderen Tonträgern mit Alphorn - den Klang der Alphörner sehr natürlich wiedergibt.
Mit einem "Klick" auf das Bild (links) sehen Sie die 19 aufgenommenen Titel dieser wirklich gelungenen Produktion.
Die CD kan hier bestelt werden.



Beim Herumstöbern auf der Webseite des kommenden Eidg. Jodlerfestes in Interlaken habe ich gelesen, dass bei den Anmeldungen der Sparte Alphorn wieder ein neuer Rekord erreicht worden sei. Bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass damit nicht die Gesamtzahl der Vorträge gemeint ist, sondern die Anzahl der gemeldeten Gruppen!
Man sieht also nur die eine Seite der Medaille... man will nur das Positive sehen, die Quantität. Das Spiel in der Gruppe hat durchaus seinen Reiz. Ich selbst bin - in den 1980-er Jahren - in einer der ersten fixen Gruppen "gross geworden". Wir durften damals als Gruppe nicht zum Wettspiel antreten, was uns aber nicht gestört hat, denn die Gruppe setzte sich eigentlich aus unterschiedlichen Kleinformationen zusammen. Wir nahmen also als Einzelbläser oder im Duo, Trio an den Wettspielen teil.
Das brachte uns natürlich auch als Gruppe weiter, denn jede Formation (Kette) ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied! Heute, wo der Einzelauftritt nicht mehr obligatorisch ist und auch Gruppen zugelassen werden, kann jeder - sogar ohne selbst an der Qualifikation beteiligt gewesen zu sein (bei den Gruppen qualifiziert sich ja nur der Gruppenname) - am Eidg. Jodlerfest teilnehmen. Das ist aus sozialer Sicht sicherlich positiv... ist es aber auch positiv für die Sache des Alphorns, so wie sie in den Statuten des EJV geschrieben steht?



Der Posaunist, Alphornist, Komponist und Tonmeister Samuel Kunz hat neun arragngierte und/oder eigene Kompositionen für Alphorn in einem Heft herausgegeben. Zum Heft wird eine CD mitgeliefert, auf der alle Stücke, gespielt und aufgenommen vom Komponisten (z.T. im Multiplay-Verfahren), zu hören sind. Mehr Infos mit Hörbeispielen und Bestellmöglichkeit hier:


In eigener Sache

Die Preise unserer Notenhefte sind seit mehr als 20 Jahren gleich geblieben. In dieser Zeit sind jedoch die Druckkosten erheblich gestiegen! Alle Hefte, die wir noch am Lager haben, werden wir weiterhin zu den bisherigen Preisen verkaufen. Bei neuen Heften und Neuauflagen werden wir jedoch den Preis anheben müssen. So kostet z.B. das neue Heft "Am Bärgsee" CHF 15.-. (Der farbige Umschlag erhöhte die Druckkosten zusätzlich.) Wir bitten um Verständnis.



Die seit langem anhaltende Nachfrage nach blastechnisch leicht spielbaren Melodien zusammen mit einer CD als Hörbeispiel hat mich dazu veranlasst einige Stücke, welche in den vergangenen Jahren entstanden sind aber bisher nicht veröffentlicht wurden, in einem neuen Büchlein (mit CD) herauszugeben. Am Bärgsee heisst das neuste Heft und die CD.
BläserInnen bei denen die Blaskunst nur bis zum e" reicht, können alle Melodien blasen. Für fortgeschrittenere BläserInnen ist (in kleineren Noten) an einigen Stellen das g" gesetzt. Hier kann man wählen, ob man in die hohe Lage spielen will oder in der tieferen Lage verweilen möchte. Beide Möglichkeiten sind musikalisch richtig. Auf der CD spiele ich manchmal das e" und bei der Wiederholung das g".
Damit die CD beim Zuhören nicht zu eintönig erscheint, sind 7 Stücke in Fis/Ges, 2 in F und 2 in As zu hören. Da Alphornmelodien immer in C notiert sind, kann natürlich jede einzelne Melodie auf jedem Alphorn (egal welche Grundstimmung es hat) geblasen werden.
Man kann das Notenheft oder die CD einzeln beziehen oder beide zusammen als "Duo-Pack" mit rund 10% Rabatt.


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