News

Wir sind bestrebt, Ihnen auf dieser Seite stets die neusten Informationen zu liefern. Natürlich können wir nicht alles wissen. Wenn wir etwas vernehmen oder uns etwas zugetragen wird, sollen Sie es hier erfahren.

08.06.2018

Klassierungslisten:

Liebe Besucher/innen
Wie in den vergangenen Jahren werden wir wiederum versuchen die Klassierungslisten der Wettspiele so schnell wie möglich zugänglich zu machen. Dabei müssen wir Sie um etwas Geduld bitten!
Die OKs sind verständlicherweise daran interessiert die Listen möglichst in gedrucker Form ab Sonntag Mittag vor Ort verkaufen zu können. Deshalb warten sie zu, bis sie die Listen im Internet zugänglich machen. Bei einigen Festorten (Unterverbänden) stehen die Listen schon ab ca. 14:00 Uhr im Internet. Bei anderen kann dies bis Montag dauern.

02.06.2018

Immer wieder muss ich feststellen, dass einzelne Bläserinnen und Bläser der Meinung sind, dass die Noten ganz genau umgesetzt werden sollen. In der möglichst genauen Tonlänge und ohne grosse Schwankungen im Metrum. Dem ist aber nicht so, denn der Mensch ist kein Apparat/Komputer. Selbstverständlich lassen Musiknoten einen gewissen Spielraum zu. Wobei darauf zu achten ist, dass der Sinn des Werkes bestehen bleibt, ja sogar spannender, berührender wird. Um dies möglichst verständlich zu erklären, habe ich einen entsprechenden Aufsatz geschrieben. Dies in der Hoffnung, dass ich beim Zuhören von Alphornvorträgen künftig „interessantere Geschichten„ vernehmen werde. Sie finden meine Erläuterungen unter dem Titel „Musik - Musizieren„ hier: Aufsätze

02.06.2018

Sie finden die überarbeitete Version (2018) des technischen Regulativs - betreffend Teilnahme an einem Wettspiel innerhalb eines Jodlerfestes - auf der Seite "Verband".

10.05.2018

Das kurzzeitig nicht mehr verfügbare Notenheft (mit CD) von Samuel Kunz, Frauenfeld, Mit Dampf unterwägs ist nun in der zweiten leicht erweiterten Ausgabe wieder erhältlich. Sie finden das Heft hier.

01.05.2018

Es ist weiterhin recht ruhig in der Alphornwelt. Soviel wir wissen ist weder ein neues Notenheft noch eine CD erschienen.

Aber in den Medien kann man doch hie und da über das Alphorn lesen. Da habe ich letzthin eine neue Bezeichnung für einen Alphornbauer gefunden. Im betreffenden Artikel wurde er als „Alphornschnitzer„ bezeichnet. Was – ausser dem vielleicht vorhandenen geschnitzten Bildmedaillon auf dem Becher – wird bei der Herstellung eines Alphorn geschnitzt? Eines muss man den Medienschaffenden zu gute halten, sie finden immer wieder neue Bezeichnungen. So wie ich vor einigen Jahren in einer Zeitung die Überschrift fand: „Wenn das Alphorn dröhnt„. Offensichtlich klang es für die Reporterin wie eine Kreissäge! Zudem werden in den Medien oft unreflektiert irgendwelche „Wahrheiten„ weitergegeben. Man stellt das Alphorn in die gleiche Reihe wie das Didgeridoo! Dabei wird geflissentlich übersehen, dass das Didgeridoo kein eigentliches Melodieinstrument ist. Man kann darauf keine Melodien spielen. Von einer Tonleiter ganz zu schweigen, nicht einmal einen Teil der Naturtonleiter. Auch der Vergleich mit den Tibetischen Hörnern (Dungchen) ist aus demselben Grund nicht gerechtfertigt.
Das Alphorn ist umgeben von Mythen und Legenden. Vielleicht sind ja die Aborigines und die Tibeter ausgewanderte Schweizer oder umgekehrt. Dies würde doch ganz gut zu den Legenden passen.

Sobald wir, uns relevant erscheinende, Neuigkeiten vernehmen, werden wir sie hier veröffentlichen.

01.04.2018

Die Anmeldetermine zur Teilnahme an den Wettspielen innerhalb der Jodlerfeste sind abgelaufen. Nun wissen wohl die meisten, mit welchem Stück sie am Wettbewerb teilnehmen wollen. Wer seine Melodie noch nicht auswendig spielen kann, tut gut daran dies möglichst schnell zu ändern, denn ein Vortrag ohne Noten vor dem Kopf kann man besser gestalten (auch das muss man üben können)!
Bitte lasst euch Zeit beim Vorspiel. Nach jedem Teil darf (soll) eine merkbare Zäsur gemacht werden. Ruhig durchatmen und sich auf den kommenden Teil einstellen. Insbesondere dann, wenn der folgende Teil in einer anderen Taktart steht. Alphornmusik ist keine Marsch- oder Tanzmusik! Mann muss also nicht dazu marschieren oder tanzen können. Das metronomisch exakte Spiel bedeutet den Tod jeder Musik.
Zur Vorbereitung gehört unbedingt auch das Spiel im Freien. Nicht immer am gleichen lauschigen Örtchen. Blast nie gegen den Wind! Auch nicht quer dazu. Am besten klingt es, wenn man den Wind im Rücken hat. Auch das Spiel vor Zuhörern ist empfehlenswert. Das erhöht den Nervenkitzel.
Beim Vortrag am Fest sollte man die Jury ausblenden. Spielt für Euch selbst und die Zuhörerschaft. Die Jury ist nur zufällig vor Ort. Am besten schliesst man die Augen und hört sich selbst zu.
So wünsche ich denn allen eine optimale Vorbereitung, damit die Nerven nicht zusätzlich durch Unsicherheiten strapaziert werden.

01.03.2018

Vor zwei Monaten – siehe unten, „Januar 2018„ – durften wir Ihnen 3 neue Hefte, unter dem Titel „Das Alphorn im Gottesdienst„ von Hermann Studer vorstellen. Nur zwei Monate später ist bereits wieder ein neues Heft von Hermann Studer erhältlich! Es trägt den Titel „Äntlibuecher Choscht Nr. 2„. Mit einer Ausnahme sind in diesem Heft Melodien für Alphorn oder Büchel enthalten: Alphorn Solo, Duo, Trio, Quartett und Gruppen. Für Büchel sind Trios und Gruppenstücke gesetzt.
Die oben erwähnte Ausnahme betrifft die Noten zum Stück „Die Schlacht bei Marignano„, welches Hermann Studer im Auftrag für den Schweizertag an der Expo in Mailand (2015) – für 16 Alphörner, 6 Tambouren und zwei Harsthörner (evtl. Büchel) – komponiert hat.

Das Heft können beim Komponisten beziehen:
Hermann Studer, Schürli, CH-6182 Escholzmatt
Telefon: ++41 (0)41 486 16 46
Email: hermann.studer(at)bluewin.ch

01.03.2018

Immer wieder werde ich angefragt: „Warum stimmt denn mein C auf dem Alphorn nicht mit dem C auf der Orgel, dem Klavier, der Trompete überein?„ Oder „In welcher Tonart muss die Trompete blasen, wenn ich mit ihr zusammen spielen will?„

Offensichtlich ist dies für viele Bläserinnen und Bläser (auch wenn sie die Noten gut lesen können und jahrelang in einer Blasmusik mitgewirkt haben) verwirrend. Sogar „Profis„ bekunden öfters Mühe mit dieser Angelegenheit.

Für die meisten ist auch verwirrend, dass dieselbe Alphornlänge unterschiedlich bezeichnet wird. Der eine sagt: „Ich spiele auf einem Ges-Horn„ der andere sagt: „Ich spiele auf einem Fis-Horn„. Beim Alphorn hängt die Stimmung mit der Länge des Instruments zusammen. Beide Instrumente – ein Fis-Horn und ein Ges-Horn – sind genau gleich lang. Demnach klingen sie auch gleich.
Das hängt in der Fachsprache mit der so genannten Enharmonik zusammen. Im heute üblichen temperierten Tonsystem können dieselben Töne unterschiedlich benannt werden. Diese unterschiedliche Benennung hängt wiederum mit der Funktion der Tönne in der Harmonisierung zusammen.
Die Töne F und G liegen einen ganzen Tonschritt auseinander. Will man den Halbton zwischen F und G spielen, muss man das G um einen halben Tonschritt vertiefen, indem ein „b„ davor gesetzt wird. Dieses G mit einem „b„ davor heisst dann Ges. Man kann aber auch das F um einen halben Tonschritt erhöhen. Dann setzt man vor dieses F ein Kreuz (#). Dieses F mit dem Kreuz heisst dann Fis. Auf dem Klavier gibt es zwischen den beiden Tönen F und G jedoch nur eine schwarze Taste um den Halbtonschritt zwischen F und G spielen zu können. Je nach harmonischem Zusammenhang schreibt man dann ein Ges oder eben ein Fis. Für unser Ohr erklingen beide Töne in derselben Tonhöhe. Man kann also problemlos im Duo mit einem Ges-Horn und einem Fis-Horn zusammenspielen.

Um diese Gegebenheiten nicht ständig erklären zu müssen, habe ich versucht eine möglichst verständliche Erklärung abzugeben. Die ersten beiden Seiten dieser Erklärung befinden sich schon längere Zeit auf der Webseite. Da es jedoch noch immer zu Missverständnissen kommt, habe ich eine dritte Seite (eine Tabelle) angehängt. Diese Erklärung finden Sie - unter der Überschrift "Warum werden Alphornnoten in C notiert und was bedeutet dies?" - hier:

01.02.2018

Es ist – wie eigentlich immer am Anfang eines neuen Jahres – ruhig in der Alphornwelt. Zum ersten Mal seit Jahren wurden uns für den Monat Februar keine Konzertdaten mitgeteilt. Das überaus garstige Wetter animiert wohl nicht so sehr „alphornig„ aktiv zu sein. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich viele Bläser/innen bereits jetzt auf die bevorstehenden Wettspiele, die im Juni beginnen werden, vorbereiten. Die frühzeitige Erarbeitung der Vortragsmelodie ist wohl die beste Voraussetzung für eine sichere Darbietung.

apropos...

01.01.2018

Kurz vor Weihnachten hat Hermann Studer, Escholzmatt, drei neue Hefte herausgegeben. Alle tragen die Überschrift Das Alphorn im Gottesdienst.
In einem Heft (gelb) sind die Alphornstimmen verschiedener für den Gottesdienst geeigneter Melodien enthalten. Bunt gemischt für Alphorn Solo, Duo, Trio und Quartett. Im anderen Heft sind die dazugehörigen Orgelbegleitungen – in GES – notiert.
Das dritte Heft (orange) trägt den Untertitel Volks- und Chorgesang in Ges. In diesem Heft sind kirchliche Lieder arrangiert, welche gemeinsam mit Alphörnern gesungen werden können. Oft gibt es dazu auch eine Variante für Alphorn mit Orgel. Alles in allem ein Umfangreiches Werk von mehr als 150 Seiten Musik!

Die Hefte können beim Komponisten bezogen werden:
Hermann Studer, Schürli, CH-6182 Escholzmatt
Telefon: ++41 (0)41 486 16 46
Email: hermann.studer(at)bluewin.ch

10.09.2017

Kurz vor seinem Ableben hat uns Tony Roos (1944-2017) gebeten seine Melodien in unserem Shop anzubieten, damit sie auch weiterhin bezogen werden können.
Alle seine 42 Melodien sind im PDF-Format auf einer CD erhältlich. 11 dieser Melodien sind zusätzlich mit einer Orgelbegleitung versehen.
Auf Wunsch von Tony Roos werden wir für jede verkaufte CD CHF 10.- an das Wohnheim Öpfuböimli in Huttwil überweisen.
Sie finden das Angebot hier: Tony Roos

03.09.2017

Nachdem die Berichte zu den dargebotenen Vorträgen am Eidgenössischen Jodlerfest in Brig 2017 erschienen sind, können wir ihnen nun auch die Liste der am meisten gespielten Komponisten anführen. Weitere fünf Komponisten waren mit 5 Melodien vertreten. Andere mit 4, 3, 2 oder einer Melodie.

Komponist   Komponist  
Sommer Hans-Jürg 77 Fenner Eugen 14
Studer Hermann 59 Mühlematter Fritz 13
Oesch Robert 25 Wichser Bernhard 12
Schmid Lukas 25 Gehriger Hans 10
Kolly Gilbert 22 Körnli Robert 7
Baumann Peter 16 Dayer Pascale 6
Sommer Max 16 Wipfli Franz 6

11.05.2017

Mit grosser Freude durften wir feststellen, dass im neusten Bulletin (2016) der CH-EM, Schweizerische Gesellschaft für Ethnomusikologie und der GVS/SMPS Gesellschaft für die Volksmusik in der Schweiz, eine Rezension von Andrea Kammermann und Yannick Wey über unseren Film (DVD) "Die Mundart des Alphorns" erschienen ist. Siehe Seiten 55-56: http://ch-em.ch

20.09.2016

Ruedi Bauriedl hat uns auf einen Film aufmerksam gemacht. Es sind Röntgenaufnahmen, resp. Magnetresonanztomographie-Aufnahmen (Mundhöhle und Lunge) einer Hornistin beim Spielen. Sehr interessant! Hier gehts zum Film. Haben Sie bitte etwas Geduld, die Einleitung dauert rund 35 Sekunden.

28.10.2012

Haben Sie den "Volksmusik-Brunch", in dem H.-J. Sommer Gast war, verpasst? Kein Problem! Sie können die Sendung jederzeit im Internet anhören... DRS-Musikwelle

10. März 2012

Heute strahlte Radio DRS 1 einen Beitrag über einen Alphornkurs in Sursee aus. Dabei wurde auch auf den entsprechenden, ergänzenden Beitrag auf der Webseite von Radio DRS hingewiesen. Hier gibt es auch einen interssanten (alten) Film über den Alphorn-Hersteller Adolf Oberli zu sehen!