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Wir sind bestrebt, Ihnen auf dieser Seite stets die neusten Informationen zu liefern. Natürlich können wir nicht alles wissen. Wenn wir etwas vernehmen oder uns etwas zugetragen wird, sollen Sie es hier erfahren.

10.09.2017

Kurz vor seinem Ableben hat uns Tony Roos (1944-2017) gebeten seine Melodien in unserem Shop anzubieten, damit sie auch weiterhin bezogen werden können.
Alle seine 42 Melodien sind im PDF-Format auf einer CD erhältlich. 11 dieser Melodien sind zusätzlich mit einer Orgelbegleitung versehen.
Auf Wunsch von Tony Roos werden wir für jede verkaufte CD CHF 10.- an das Wohnheim Öpfuböimli in Huttwil überweisen.
Sie finden das Angebot hier: Tony Roos

07.09.2017

Wir haben nun auch die Liste aller Aufführungen an den Wettspielen der Jodlerfeste von 1981 bis 2017 auf den neusten Stand gebracht. Sie ist unter "Aufsätze" mit dem Titel "Eine Statistik der an Wettspielen aufgeführten Werke für Alphorn 1981-2017" (ganz unten) zu finden.

03.09.2017

Nachdem die Berichte zu den dargebotenen Vorträgen am Eidgenössischen Jodlerfest in Brig 2017 erschienen sind, können wir ihnen nun auch die Liste der am meisten gespielten Komponisten anführen. Weitere fünf Komponisten waren mit 5 Melodien vertreten. Andere mit 4, 3, 2 oder einer Melodie.

Komponist   Komponist  
Sommer Hans-Jürg 77 Fenner Eugen 14
Studer Hermann 59 Mühlematter Fritz 13
Oesch Robert 25 Wichser Bernhard 12
Schmid Lukas 25 Gehriger Hans 10
Kolly Gilbert 22 Körnli Robert 7
Baumann Peter 16 Dayer Pascale 6
Sommer Max 16 Wipfli Franz 6
Heute Morgen, am 24. August 2017, ist der Alphornkomponist Tony Roos im Spital Zofingen für immer eingeschlafen. Wir werden Tony durch seine schönen Melodien immer in unserem Herzen tragen.
Noch am vergangenen Sonntag sagte mir Tony am Telefon, dass er bereit sei dem grossen himmlischen Orchester beizutreten. So wird also dieses Orchester um einen weiteren Alphornbläser verstärkt.

01.08.2017

Wie in jedem Jahr werden heute wohl wieder unzählige Einzelbläser/innen und Formationen die Bundesfeiern mit ihren klingenden Beiträgen bereichern. Auch dies ist ein Zeichen dafür, dass das Alphorn zu einem Symbol der Schweiz geworden ist obwohl wir inzwischen alle wissen, dass Hörner aus Holz in verschiedenen Ländern seit langer Zeit geblasen werden.
Aber, so wie wir den Cowboy als typisch amerikanisch ansehen obwohl es auf der ganzen Welt „Kuhbuben„ (Kuhhirten) gibt, symbolisiert der Cowboy den Uramerikaner.
Wie auch immer… Die Zeiten – kurz vor dem zweiten Weltkrieg – sind endgültig vorbei wo A.L. Gassmann in sein Alphornbüchlein geschrieben hat: „Wenn du, stämmiger Alphornbläser, mit deinem altehrwürdigen Schweizer Naturinstrument einherschreitest, bist du das alte, echte, verkörperte Bergschweizertum. Weisst du das? Bist du dir das immer auch an Festen und Anlässen bewusst? Dann drücke ich dir als Freund die Hand! Halte jede Zierart und alles Salonmässige fern, du bist ein biederer Eidgenosse!„
Rückblickend befremdet uns diese Aussage. Sie entsprach damals aber durchaus dem Zeitgeist und war Teil der so genannten „Geistigen Landesverteidigung„. Es steht uns also nicht zu abschätzig darüber zu urteilen.
Auch wenn wir heute nicht mehr so argumentieren, so ist doch das Symbolhafte eines Bundesfeier-Auftritts etwas ganz ähnliches, ohne dass wir es in Worte fassen. Auch dagegen ist nichts einzuwenden.
Erfreuen wir uns also ganz einfach der vielen Alphornklänge anlässlich der in fast jeder Gemeinde stattfindenden Bundesfeier.

01.08.2017

Nach längerer Zeit dürfen wir Sie wieder einmal auf eine Neuerscheinung hinweisen.
Der Alphornbläser, Hansruedi Strahm, hat zusammen mit dem Pianisten, Stefano Sposetti, ein mehrsätziges Werk geschaffen. "Die Planteten" enthält neun Stücke für Alphorn & Klavier. Dazu gibt es auch eine CD auf der die Komponisten die Werke selbst eingespielt haben. Die einzelnen Sätze verleiten zum Träumen. Sie sind harmonisch sehr subtil gesetzt und lassen fast vergessen, dass dem Alphorn "nur" die Naturtöne entlockt werden können. Der Alphornpart bewegt sich im mittleren Schwierigkeitsgrad, erfodert jedoch einen "langen Atem". Der Klavierpart ist spieltechnisch ebenfalls nicht sehr schwierig, lässt - nach Aussage von Stefano Sposetti - aber Raum für Improvisation.
Heft und CD können bei alphorn-engadin.ch unter "Kontakt" bezogen werden.

17.07.2017

Da hatte ich doch glatt vergessen Band 14 der Hefte "Alphornweisen" auf der Webseite anzubieten. Dank einem aufmerksamen Kunden habe ich dies nun nachgeholt. Die Notenhefte "Alphornweisen" beinhalten Stücke in verschiedenen Besetzungen und Schwierigkeitsgraden. In Band 14 sind 8 Melodien als Solo, Duo oder Trio spielbar. Eine Melodie kann nur im Quartett geblasen werden. Auf der entsprechenden Seite können Sie sich 3 Ausschnitte anhören. Darunter befindet sich das Stück "Melancholie", das in Tonart und Aufbau dem "Moos-Ruef" ähnelt. Hier geht's zu "Alphornweisen" Band 14.

01.07.2017

Nun zählt wohl für viele Bläserinnen und Bläser der „alphornige„ Höhepunkt des Jahres 2017 bereits zur Vergangenheit. Es war ein grossartiges und friedliches Fest! Für mich persönlich hatte es allerdings zu viele Leute ohne Tracht. Mit zunehmendem Alter fühle ich mich zudem unwohl in so einer Masse. Aber ich hatte – wie erhofft – viele schöne Begegnungen. Die Menschenmasse, zusammen mit dem prächtigen Wetter waren für’s Geschäft sicherlich gut. Ob’s auch für unser Brauchtum nur gut war, wage ich zu bezweifeln.
Die Medien stürzten sich (wie meistens) auf das Unübliche, das Ausserordentliche, Abweichende, hinterfragen den Zweck solcher Zusammenkünfte und berichten (auch wie gewohnt) indem sie voneinander abschreiben. Irgendwelche Zahlen (woher auch immer) werden aufgelistet und man merkt in fast jedem Satz, dass Ihnen so ein Fest irgendwie suspekt vorkommt. Beim Lesen diverser Artikel fragte ich mich woher einige „Journalisten„ ihre Informationen haben. Die Berichte sind meist inkompetent! Wie auch immer…
Etwas enttäuschend war für mich, dass die Klassierungsliste erst um etwa 16:00 Uhr auf der Webseite des Jodlerfestes zu finden war. Das Argument, dass man die Leute auch am Sonntag möglichst lange im Festort halten will und deshalb die Resultate nicht zu früh auf die Webseite stellen möchte, ist wohl eher eine Ausrede. Die Klassierungslisten werden in der Regel ab etwa 11:00 im Festort verkauft. Bis zum Beginn des Umzuges hat dann meist jede/r so eine Liste erworben, so dass man sie um 14:00 Uhr auf die Webseite stellen könnte ohne einen finanziellen Verlust zu erleiden. Einem Verband, der sich gerne modern und zeitgemäss gibt würde eine frühere Veröffentlichung gut anstehen.

Ich hatte eine Diskussion mit einem Bläser, der nicht verstehen will, dass immer noch viele – statt den Titel des Vortrages bereits bei der Anmeldung anzugeben – „nach Ansage„ eintragen. Ich war zur angegebenen Zeit auf einem Vortragsplatz um mir einen ganz bestimmten Titel anhören zu können. Die Formation ist jedoch nicht zum Wettspiel angetreten! Was also nützte in diesem Fall die Angabe des Melodie-Titels? Meine Meinung zur verpflichtenden Angabe des Melodie-Titels habe ich an dieser Stelle schon einmal kundgetan. Ich bin dagegen und bleibe dabei! Beim Einzelvortrag ist es nicht notwendig den Titel bereits bei der Anmeldung bekannt zu geben. Je nach Tagesform ist es in machen Fällen besser eine andere (einfachere, geläufigere) Melodie vortragen zu können. Die Befürworter der Titelangabe sind der Meinung, dass man das Vortragsstück ja immer noch ändern könne, man müsse dies nur der Ansage mitteilen. Wenn ich jedoch extra zu einer bestimmten Zeit vor Ort bin um mir den angegebenen Titel anzuhören bin ich dann wohl mehr enttäuscht, als wenn einfach „nach Ansage„ stehen würde. Lassen wir es also so wie es schon immer war!

01.05.2017

In nur drei Wochen beginnt das 30. Eidgenössische Jodlerfest in Brig. Vor genau 30 Jahren stand ich am 20. Eidgenössischen Jodlerfest in derselben Stadt als Konkurrent und Juror im Einsatz. So vergeht die Zeit…!
Ich werde am Freitag und Samstag am Fest als Gast teilnehmen und freue mich auf viele Begegnungen.
Allen Konkurrentinnen und Konkurrenten wünsche ich Erfolg am Wettspiel. Nehmt die Sache ernst aber nicht bitterernst.
Und… natürlich werden wir sobald wie möglich (wie in den vergangenen Jahren) die Klassierungsliste und – etwas später – eine Statistik auf unsere Webseite stellen. Das hängt zeitlich jedoch davon ab, um welche Zeit ich am Sonntag aus Birg heimkehren werde.

11.05.2017

Mit grosser Freude durften wir feststellen, dass im neusten Bulletin (2016) der CH-EM, Schweizerische Gesellschaft für Ethnomusikologie und der GVS/SMPS Gesellschaft für die Volksmusik in der Schweiz, eine Rezension von Andrea Kammermann und Yannick Wey über unseren Film (DVD) "Die Mundart des Alphorns" erschienen ist. Siehe Seiten 55-56: http://ch-em.ch

04.05.2017

Vor 25 Jahren habe ich meine erste Messe für ein- und/oder zwei Alphörner mit Orgel herausgegeben. Die Nachfrage nach kirchlicher Musik für Alphorn & Orgel ist seither stetig gewachsen. Wobei auch vermehrt der Wunsch nach grösseren Besetzungen – Alphorn-Trio oder -Quartett – zu hören ist.
Persönlich betrachte ich die Quartett-Besetzung für Alphorn, aufgrund der gegebenen in den unteren Lagen sehr eingeschränkten Tonskala, als eher ungeeignet. Trotzdem reizte mich die Herausforderung. Folgende Bedingungen hatte ich mir für diese neue Messe auferlegt:

- Sie muss solistisch, im Duo, Trio oder eben auch im Quartett vorgetragen werden können.
- Der Orgel soll nicht nur eine Begleitfunktion zukommen. Woraus sich eher ein Wechselspiel zwischen den beiden Klangkörpern ergeben hat.
- Die Messe soll blastechnisch nicht nur von virtuosen Bläserinnen und Bläsern gespielt werden können sondern auch von der Mehrheit der Alphornspielenden, den Amateuren. D.h. die blastechnischen Anforderungen dürfen nicht zu hoch sein.

- Dauer der Stücke: Jeweils rund 1’30“ - 3’ (Gesamt ca. 15 Minuten).

Dass das Alphorn ist ein Volksinstrument ist darf sich in meiner Messe auch musikalisch zeigen. Die einzelnen Sätze sollen lieblich, angenehm – aber nicht banal – klingen und zudem als musikalische Umrahmung nicht nur innerhalb einer Messe sondern auch bei anderen kirchlichen Anlässen und Konzerten (evtl. Auszugweise, d.h. nur einzelne Sätze) aufgeführt werden können.
Alle Möglichkeiten (Solo, Duo, Trio und Quartett) sollten in nur einer einzigen Ausgabe Platz haben. Da sich jedoch die Spielweise je nach Besetzung ändert, war ich gezwungen einzelne Töne oder ganze Passagen in kleineren Noten zu setzen. Je nach Besetzung werden dann diese kleiner geschrieben Noten gespielt oder weggelassen. Eine entsprechende Anweisung steht im Vorwort und in den Noten selbst.
All dies bedeutete ein recht grosses, kniffliges Stück Arbeit. Inzwischen ist die Missa montana aus der Druckerei bei mir eingetroffen. Sie finden meine neue Messe hier.
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Beim Komponieren der Missa montana habe ich mich quasi „verfahren„. D.h. ich habe an einem Satz gearbeitet welcher im Quartett gar nicht spielbar ist weil die Begleitung oft Akkorde in Moll beinhaltet. Da sich jedoch die Motive ausserordentlich gut für ein einzelnes Alphorn eignen, habe ich das angefangene Stück nicht verworfen sondern zu einem eigenen, selbständigen, blastechnisch nicht all zu schwierigen Werk verarbeitet. So ist eine ruhige, besinnliche Ballade für Alphorn Solo mit Orgel – mit dem Titel NOSTALGIA – entstanden, die rund 3’ 30„ dauert. Sie finden die Noten zu diesem neuen Stück hier!

01.05.2017

Mir scheint, dass es in der Alphornwelt momentan sehr ruhig ist. Offensichtlich sind viele damit beschäftigt sich auf das Eidg. Fest in Brig vorzubereiten.

Wir haben gehofft, dass unsere zwei neuen Notenhefte bis Ende April aus der Druckerei geliefert würden. Leider sind sie aber noch nicht bei uns eingetroffen. Wir werden Sie an dieser Stelle umgehend informieren, sobald die Noten lieferbar sind. Mehr möchte ich dazu jetzt noch nicht sagen…

Sehen Sie bitte in den kommenden Tagen einfach wieder einmal hier vorbei…!

01.04.2017

Der Frühling ist da… Jetzt macht es wieder richtig Freude das Alphorn im Freien zu blasen!
Hast Du auch einen Lieblingsplatz oder gar mehrere Stellen ganz in Deiner Nähe? Stehst Du da immer am selben Ort? Wenn ja, versuche einmal einige Meter weiter rechts oder links zu blasen oder ganz einfach in eine andere Richtung. Klingt es nun anders? Wenn nicht, verschiebe Deinen Standort noch mehr. Es ist für mich immer wieder verblüffend wie sich die Akustik ändern kann, wenn man seinen Standort nur um einige Meter verschiebt.
Warum klingt es hier besser oder schlechter? Lerne die Umgebung abzuschätzen. Mit den Jahren findest Du den richtigen Standort auch an einem Dir bisher unbekannten Ort.
Oft ist es jedoch sehr schwierig die Lage einzuschätzen. Auch auf einem Wettspielareal. Man möchte ja den Zuhörenden nicht den Rücken zuwenden. Aber genau dies ist manchmal nötig. Z.B. dann, wenn Du gegen den Wind blasen müsstest. Auch seitlicher Wind kann zu Unsicherheiten beim Treffen der Töne führen. Mir scheint, dass bei der Auswahl der Wettspielplätze diesem Aspekt zu wenig Beachtung geschenkt wird. Du hast aber das Recht Dich innerhalb des Wettspielareals da aufzustellen wo Du willst! Da ist es halt manchmal besser den Zuhörern oder den Juroren den Rücken zu zeigen. Es wird ja nicht das Bild bewertet sondern das Gehörte!
Nutze also die Gelegenheiten, welche sich nun – bei wärmerem Wetter – bieten. Beobachte und höre genau wie sich die Umgebung auf Dein Spiel auswirkt. So kannst Du auch unliebsame Überraschungen beim Wettspielvortrag besser einschätzen. Die beste konditionelle und mentale Vorbereitung nützt nämlich wenig, wenn der Wind die Töne „verbläst„ oder die Umgebung den Klang daran hindert sich auszubreiten.

01.03.2017

In den vergangenen 28 Tagen dieses Februars sind mir keine Neuigkeiten zu Ohren gekommen. Offensichtlich befinden sich die Alphornbläser/innen noch im Winterschlaf!
Ich habe inzwischen die Digitalisierung meiner in den Jahren 1992-1999 am Jurytisch aufgenommenen Darbietungen abgeschlossen. Dabei hatte ich ja befürchtet, dass man auf den Bändern nichts mehr hören würde. Aber nur die Aufnahmen welche ich am Eidg. Jodlerfest 1996 in Thun gemacht hatte waren z.T. beschädigt. Das liegt vielleicht daran, dass damals das Wetter ausgesprochen nass und feucht war. Abgesehen davon liegen nun – neben den über 4’200 verschiedenen Titeln in der Notensammlung - mehr als 400 Live-Aufzeichnungen in meinem Archiv. Mir verschafft dies einen immer besseren Überblick über die vergangenen Jahrzehnte und in 100 Jahren wird sich vielleicht jemand darüber freuen…
Heute ist es nämlich äusserst schwierig Alphornmelodien zu finden, welche vor 1938 geblasen wurden. Dies ist auch einer der Gründe dafür, dass so viele unterschiedliche Meinungen zur „traditionellen„ Alphornmusik kursieren. Meist sind diese Meinungen nicht belegbar.

Sobald wir Neuigkeiten vernehmen werden wir Sie an dieser Stelle informieren.

01.03.2017

Wir werden hie und da angefragt weshalb dieses oder jenes Konzert, dieser oder jener Kurs in unserer "Event-Liste" nicht aufgeführt sei.

Das hat einen ganz einfachen Grund! Wir haben nicht die Zeit und Lust ständig das Internet zu durchforsten um herauszufinden wo, was stattfindet.

Wenn sich die Organisatoren oder bei Konzerten die Interpreten frühzeitig bei uns melden und mitteilen, dass sie etwas, wann und wo anzubieten haben (Konzerte, Kurse, Wettblasen, Treffen, Ausstellungen etc.) nehmen wir diese Daten gerne (gratis) in unseren Kalender auf. Wenn man uns jedoch nicht informiert darf man sich nicht beklagen.

01.02.2017

Beim Aufräumen bin ich auf ältere DAT-Kassetten gestossen. Darauf sind Aufnahmen welche ich als Jurymitglied an verschiedenen Alphorn-Wettspielen innerhalb der Jodlerfeste gemacht hatte. Bis ins Jahr 1991 machte ich die Aufnahmen mit einem damals üblichen Kassettengerät. Ab 1992 dann eben mit der damals neusten Technik, einem DAT-Aufnahmesystem. Neu war, dass auf diesen Geräten digital (auf kleine Kassetten) aufgenommen werden konnte. Wie es jedoch mit der Technik so ist… am Ende der 1990er-Jahre kamen so genannte Mini-Disk Geräte auf den Markt. Diese waren viel kleiner und nahmen auch digital auf. Heute braucht es nicht einmal mehr Kassetten oder Mini-Disks. Man nimmt direkt auf eine Speicherkarte auf.
Wie auch immer… ich wollte wissen, ob auf meinen DAT-Kassetten aus den Jahren 1992 - 1999 noch etwas zu hören ist. Ja, es ist noch alles drauf! Nun bin ich dabei diese Aufnahmen auf eine Festplatte – wie lange sind wohl diese noch aktuell? – zu übertragen. Dazu muss ich die Aufnahmen in „Echtzeit„ überspielen. Es geht also nicht mit „copy-paste„.
Nun höre ich also täglich mehrere Stunden die damals vorgetragenen Darbietungen und staune über die oft sehr guten bläserischen Leistungen! Man sagt ja immer, dass die Vergangenheit geschönt wird. Auch ich hatte in den vergangenen Jahren oft Zweifel, ob denn „früher„ wirklich besser geblasen wurde oder ob ich mir dies nur einbilde („früher war alles besser!„). Ich kann nun also feststellen, dass meine Erinnerung mich nicht betrügt. Es wurden durchschnittlich bessere Vorträge dargeboten!
Obwohl 1987 der obligatorische Einzelvortrag und der Seniorenzuschlag abgeschafft wurden, geisterte immer noch die inoffizielle Regel in den Köpfen herum, dass ein guter Vortrag mindestens bis ins g" reichen sollte. Zudem wurde auch der blastechnische Schwierigkeitsgrad in die Bewertung einbezogen. Es gab eine Liste aus der dieser Schwierigkeitsgrad ersichtlich war. Wer also mit einer blastechnisch leichten Melodie zum Wettspiel antrat – z.B. „Uf de Bänklialp„ musste mit Abzügen rechnen.
Diese inoffiziellen Regeln und offiziellen Bestimmungen wirkten sich dahingehend aus, dass sich die Bläser/innen für blastechnisch eher schwierige Stücke entschieden, was sie wiederum dazu zwang mehr zu üben. Genau dies ist es was man in den Aufnahmen hört. Die Wettspielteilnehmer/innen waren besser geübt!
Selbstverständlich gab es auch damals „jämmerliche„ Darbietungen (Lampenfieber). Im Durchschnitt klangen die Vorträge jedoch besser und vor allem interessanter.
Sicher lag es auch daran, dass vor rund 25 Jahren das gesamte Repertoire um rund 70% kleiner war als heutzutage. Die Bläserinnen und Bläser hatten nicht ganze Ordner voller Melodien. Man spielt immer und immer wieder dieselben Melodien. Wir Juroren haben uns manchmal darüber mokiert, dass einzelne Bläser wohl bald das 20-Jährige Jubiläum der Aufführung einer bestimmten Melodie feiern können. Sie spielten über Jahre dasselbe Stück an jedem Wettspiel! Aber auch dies führte dazu, dass sie alljährlich sattelfester wurden und „ihr„ Stück verinnerlicht hatten. Das gab Sicherheit.
Zudem klangen die Vorträge „alphornmässiger„. Nur selten ist ein stures Metrum zu hören. Es wurde – mit Ausnahmen – agogischer musiziert!
Wenn ich die „alten„ Aufnahmen anhöre klingt es für mich wie Hohn, dass nach jedem Wettspiel die stetig zunehmende Steigerung der Qualität besungen wird. Das ist schlicht nicht war!

14.01.2017

Der Alphornbläser Dieter Rehn hat uns folgende Information zukommen lassen:

Notenhalter für iPad, e-Book u.ä.
Hergestellt mit einem 3-D-Drucker im Designstudio von A. Rehn.
Der abgebildete Notenhalter ist eine Einzelanfertigung. Je nach Anzahl der Nachfragen für bestimmte Gerätetypen wird der Preis unterschiedlich sein.
Interessenten wenden sich an Dieter Rehn: rehntiere(at)t-online.de

01.01.2017

Geschätzte Kundinnen und Kunden, liebe Alphornfreunde

An dieser Stelle wollen wir uns für Ihre Treue bedanken. Durch Euch können wir von Zeit zu Zeit wieder ein neues Notenheft, eine CD, eine DVD oder was auch immer herausgeben.

Bedanken wollen wir uns auch dafür, dass Ihr öffentliche Aufführungen der Urheberrechtsgesellschaft meldet. (In der Schweiz der SUISA, in Deutschland der GEMA etc.) Bei den Mitgliedern des EJV haben diese Meldungen – seit der Einführung der elektronischen Erfassung – zwar etwas abgenommen. Wir hoffen jedoch dass sich dies mit der Zeit wieder einpendeln wird.

Die unzähligen Festtagswünsche haben uns sehr gefreut. Auch dafür einen grossen Dank! In unserer Familie ist dieser Brauch – Festtagswünsche zu versenden – nie gepflegt worden und wir wollen nun nicht damit beginnen. Aber natürlich erwidern wir die Grüsse und die guten Wünsche gerne auf diesem Weg.

Wir werden auch im Jahre 2017 versuchen Sie möglichst auf dem Laufenden zu halten und neue Projekte zu verwirklichen, denn es warten noch viele Kompositionen auf die Veröffentlichung!

Als kleines Festtagsgeschenk haben wir hier ein neues Stück zum „Download„ auf unsere Webseite gestellt. Neu dabei ist auch, dass Sie die Noten klingend ansehen können. Klicken Sie einfach auf „klingend ansehen„, dann öffnet sich das Video!

Wir wünschen Ihnen im Jahre 2017 viel Freude und Genugtuung mit unserem geliebten Instrument, dem Alphorn!

20.09.2016

Ruedi Bauriedl hat uns auf einen Film aufmerksam gemacht. Es sind Röntgenaufnahmen, resp. Magnetresonanztomographie-Aufnahmen (Mundhöhle und Lunge) einer Hornistin beim Spielen. Sehr interessant! Hier gehts zum Film. Haben Sie bitte etwas Geduld, die Einleitung dauert rund 35 Sekunden.

28.10.2012

Haben Sie den "Volksmusik-Brunch", in dem H.-J. Sommer Gast war, verpasst? Kein Problem! Sie können die Sendung jederzeit im Internet anhören... DRS-Musikwelle

10. März 2012

Heute strahlte Radio DRS 1 einen Beitrag über einen Alphornkurs in Sursee aus. Dabei wurde auch auf den entsprechenden, ergänzenden Beitrag auf der Webseite von Radio DRS hingewiesen. Hier gibt es auch einen interssanten (alten) Film über den Alphorn-Hersteller Adolf Oberli zu sehen!